BUSINESS PUNK

Ein wunder schönes Beispiel dafür, was zu viele Drogen beim Brainstorming so genannter Kreativer anrichten können, liefert der renommierte Gruner & Jahr Verlag mit einem neuem Magazinkonzept namens “Busin
ess Punk”. Die Zeitschrift wolle sich durch eine “unkonventioneller Herangehensweise an klassische Wirtschaftsthemen von Mitbewerbern abheben“, sagte ein Sprecher von Gruner und Jahr gegenüber HORIZONT.NET. “Business Punk” belegte den 3. Platz beim Ideenwettbewerb “Grüne Wiese” Ke
rnzielgruppe seien „junge, aufgeschlossene Leser, zwischen 20 und 40 Jahren, die im Wirtschaftsumfeld tätig oder an entsprechenden Themen
interessiert sind.“
Zunächst ist glücklicherweise nur eine Ausgabe des debilen Stusses geplant (Die Wirkung von Drogen lässt bekanntlich irgendwann nach und so überzeugt von ihrer tollen Idee scheinen die Verantwortlichen dann doch nicht zu sein…), die von Nikolaus Röttger verantwortet wird. Röttger war gemeinsam mit einem Redakteursteam von “Financial Times Deutschland” auch an der Entwicklung dieses Formats beteiligt. Zum Start wird es eine Werbekampagne geben, die jedoch noch in der Planung steckt. Ob und in welcher Form es dann mit “Business Punk” weitergeht ist noch offen. Der Start ist nach offiziellen Angaben für Oktober geplant. Erscheinen wird die Zeitschrift in der Verlagsgruppe für Wirtschaftsmedien. Als Motto des Titels ist “Work hard, play hard” ausgegeben. Die deutsche Wirtschaft und deren Protagonisten sollen „aus einer unkonventionellen Perspektive dargestellt werden“. Eine Wirtschaftszeitschrift für „bekennende Alpha-Tiere“, die „das „Bösesein“ zum Prinzip erhebt“. Das Design hat man der Agentur twotype design übertragen, die bereits für den Relaunch von “Capital” verantwortlich war.
Ob die Zeitschrift jedoch andere Leser/Abonnenten als Sascha Lobo für sich gewinnen wird, erscheint mir persönlich mehr als fraglich…
Quelle: http://www.plastic-bomb.de
Aktualisiert (Freitag, den 11. September 2009 um 21:14 Uhr)












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